Glossar

DTMF
Abkürzung von:Dual-tone multi frequency

Wird im ´Deutschen auch mit MFV (Mehrfrequenzwahlverfahren) abgekürzt. Wenn eine Taste gewählt wird, wird ein Ton generiert, den die Telefonanlage auswerten kann. Dies kommt z.B. bei FMC zum Einsatz, durch das Drücken der #-Taste bekommt der Anrufer Wartemusik zu hören und es besteht die Möglichkeit das Gespräch vom Handy auf eine Nebenstelle der Telefonanlage zu transferieren.

ENUM
Akronym von:tElephone NUmber Mapping

ENUM ist eine Anwendung des Domain Name Systems zur Übersetzung von Telefonnummern in Internet-Adressen. Der Bedarf für eine solche Lösung erwuchs aus der Verfügbarkeit von VoIP-Diensten und dem Bedarf des Anwenders, sowohl im Internet als auch im klassischen Telefonnetz unter der selben Nummer erreichbar zu sein.

FMC
Abkürzung von:Fixed Mobile Convergence

FMC bezeichnet das Zusammenwachsen von Festnetz- und Mobilfunknetzen. In den meisten Unternehmen ist FMC noch nicht umgesetzt mit allen negativen Folgen wie die Existenz verschiedener Rufnummern für Festnetz, Mobilfunk und Home Office für einen Mitarbeiter sowie die fehlende Möglichkeit, Anrufweiterschaltungen zu ändern oder zentrale Sprachmailboxen zu verwalten. Die fehlende FMC Integration zeigt sich häufig schon auf Visitenkarten.

G.711a

G.711 ist eine Richtlinie der ITU-T zur Digitalisierung analoger Audiosignale  mittels Puls-Code-Modulation (PCM). Einsatzbereiche dieses Codecs sind die klassische Festnetztelefonie (explizit im ISDN-Bereich) und IP-Telefonie. Das a steht für a-law und beschreibt das Digitalisierungsverfahren. A-law wird hauptsächlich in Europa eingesetzt. Für die Übertragung über IP-Kanäle werden pro Sprachkanal ca. 80 kbit/s bis 128 kbit/s an Datenrate benötigt.

G.711u

G.711u ist eine Richtlinie der ITU-T zur Digitalisierung analoger Audiosignale  mittels Puls-Code-Modulation (PCM). Einsatzbereiche dieses Codecs sind die klassische Festnetztelefonie (explizit im ISDN-Bereich) und IP-Telefonie. Das u steht für µ-law und beschreibt das Digitalisierungsverfahren. µ-law wird hauptsächlich in Nordamerika und Japan verwendet. Für die Übertragung über IP-Kanäle werden pro Sprachkanal ca. 80 kbit/s bis 128 kbit/s an Datenrate benötigt

G.729

G.729 bezeichnet einen von der ITU-T beschriebenen Codec (eigentlich Vocoder, Voice Coder) zur Komprimierung von Sprache in digitale Signale.

HD Voice
Akronym von:High Definition Voice

HD-Voice, auch Breitband Voice genannt, ist die umgangssprachliche Bezeichnung für den Breitbandcodec G.722. Dieser codiert einen Frequenzbereich von 50 Hz bis 7000 Hz im Gegensatz zum normalen G.711 mit 300 Hz bi 3400 Hz und liefert damit eine deutlich verbesserte Sprachqualität bei einer Datenübertragungsrate von bis zu 64 kbit/s.

IAX
Akronym von:InterAsterisk eXchange

InterAsterisk eXchange ist ein Protokoll, welches von der OpenSource-Telefonanlage Asterisk benutzt wird. Es dient dabei sowohl zur Verbindung zwischen einzelnen Asterisk-Servern als auch zur Kommunikation zu Endgeräten, mit denen somit Voice over IP-Gespräche möglich sind.

IAX2

Siehe IAX, ist nur die aktuelle Version 2

iLBC
Abkürzung von:internet Low Bitrate Codec

iLBC ist ein weiterer Sprachcodec, der sich vor allem durch seine Robustheit gegenüber Paketverlusten auszeichnet. Außerdem ist die Bandbreite die benötigt wird mit 13,33 kbit/s bis 15,2 kbit/s recht gering

IVR
Abkürzung von:Interactive Voice Response

IVR wird in der Praxis als Überbegriff für jede Art der Telefonnavigation verwendet. Im Fall der Astimax ist die Steuerung des Gesprächs über DTMF-Töne möglich. Es wird eine Ansage vorgespielt (z.B. „für Technik drücken Sie die 1“) und je nach Aktion des Anrufenden wird das Gespräch dann an die entsprechende Stelle weitergeleitet.

LCR
Abkürzung von:Least Cost Router / Routing

Der engl. Begriff Least Cost Router (LCR) bezeichnet in der Telekommunikation eine Vorrichtung, die eine automatische Auswahl des preiswertesten Telefonanbieters durchführt. Der Sinn eines LCR besteht darin, das manuelle Vergleichen von kostengünstigen Wegen zu automatisieren.

Mass Deployment
Definition:automatische Provisionierung

Mit Mass Deployment oder Auto-Provisionierung wird die automatische Bereitstellung von Firmware und Konfigurationsdaten für Endgeräte bezeichnet. Mass Deployment ist eine sinnvolle Methode, um Endgeräte in größeren Umgebungen verwalten und aktualisieren zu können.

NGN
Akronym von:Next Generation Network

Ein Netz der nächsten Generation (NGN) ist ein paketvermittelndes Telekommunikationsnetz, das Telekommunikationsdienste bereitstellt, viele breitbandige, dienstgüteklassenfähige Transporttechnologien nutzt und bei dem dienstbezogene Funktionen unabhängig von der genutzten Transporttechnologien sind. Es bietet den Nutzern uneingeschränkten Zugang zu Netzen, zu konkurrierenden Dienstanbietern und/oder Diensten ihrer Wahl. Es unterstützt die allgemeine Mobilität, die eine beständige und allgegenwärtige Bereitstellung von Diensten für die Nutzer ermöglicht.

PMX
Abkürzung von:Primärmultiplexanschluss

Der Primärmultiplexanschluss, englisch Primary Rate Interface (PRI), ist eine Schnittstellendefinition im ISDN, die im Wesentlichen von Unternehmen zum Anschluss von Telefonanlagen an das ISDN verwendet wird. Ein Primärmultiplexanschluss stellt in Europa 30 bidirektionale Sprachkanäle zur Verfügung.

PnC
Akronym von:Plug and Call

Plug and Call ist eine Funktion der Astimax IP Telefonanlagen. Mit ihrer Hilfe ist es möglich, Telefonkonfigurationen vollständig auf der Telefonanlage vorzunehmen, so dass ein neues Telefon ohne weitere Arbeiten nur noch physikalisch an das VoIP Netzwerk angeschlossen werden muss. Es wird anschließend automatisch erkannt und konfiguriert und kann sofort zum Telefonieren verwendet werden.

PTM
Abkürzung von:Paket Transfer Mode

PTM steht für Paket Transfer Mode und beschreibt ein Zeitmultiplex-Verfahren. In einem paketorientierten Übertragungsverfahren werden Pakete unterschiedlicher Länge übertragen. Die Pakete können an einer beliebigen Position liegen. Ihre Übertragung beginnt mit dem nächsten Takt. Die Bandbreite wird durch die Anzahl und die Größe der Pakete bestimmt. Die Bandbreite lässt sich sehr fein skalieren

PTP
Abkürzung von:Point-to-Point

PTP bezeichnet eine Direktverbindung. Eine Direktverbindung ist eine direkte, unmittelbare Verbindung zwischen zwei Punkten oder Orten. In der Kommunikationstechnik ist es eine Verbindung, wie sie auch beim Telefon vorkommt. Wenn zwei Personen telefonieren, ist es eine Direktverbindung. Während des Gesprächs ist eine Leitung im Netz nur für die beiden Gesprächspartner reserviert (Leitungsvermittlung). PTP wir bei Anlagen- oder Primärmultiplexanschlüssen verwendet.

QoS
Abkürzung von:Quality of Service

In Umgebungen, in denen Daten- und Sprachkommunikation über das selbe Netzwerk laufen, bezeichnet QoS die Priorisierung bestimmter Dienste. In diesem Fall werden Sprachpakete den Datenpaketen bevorzugt, da diese höhere Anforderungen an die Dienstgüte von Latenzzeit, Jitter und Paketverlustrate haben.

RAID1

Der Begriff RAID steht für englisch redundant array of independent disks (deutsch: redundante Anordnung unabhängiger Festplatten). Ein RAID-System dient zur Organisation mehrerer physischer Festplatten eines Computers  zu einem logischen Laufwerk, das eine höhere Datenverfügbarkeit bei Ausfall einzelner Festplatten und/oder einen größeren Datendurchsatz erlaubt, als ein einzelnes physisches Laufwerk. Es gibt verschiedene Arten von RAID-Systemen. Ein RAID1 bezeichnet die reine Spiegelung von Festplatten. D.h. bei dem einfachsten Aufbau wäre der Inhalt von Festplatte A auch auf Festplatte B verfügbar.

S2M

Siehe PMX

SiMo
Abkürzung von:Silent Monitoring

Astimax SiMo dient dem Silent Monitoring in Wartefeldern. Die zum Silent Monitoring berechtigte Person kann sich durch Klicken im Monitoring-Interface direkt auf das Gespräch eines Agenten aufschalten. Unterschieden werden kann in drei verschiedene Arten des Monitorings, reines zuhören, flüstern zum Agenten, d.h. nur der Agent hört was gesagt wird und aktive Teilnahme am Gespräch. Zu welchen Arten des Monitorings die Berechtigung besteht, wird in Astimax Admin definiert.

SIP
Akronym von:Session Initiation Protocol

Das Session Initiation Protocol (SIP) ist ein zum Aufbau, zur Steuerung und zum Abbau einer Kommunikationssitzung zwischen zwei und mehr Teilnehmern etabliertes Protokoll. In der IP-Telefonie ist das SIP ein häufig angewandtes Protokoll.

T.38

T.38 bezeichnet eine Empfehlung für die Faxübertragung in IP-Netzen (FoIP). T.38 ist ein Echtzeitsystem und es wird ein Gateway zur Vermittlung zwischen üblichen Faxgeräten und T.38 benötigt

TAPI
Akronym von:Telephony Application Programming Interface

TAPI wird von Programmen zum Durchführen von Daten-/Fax-/Telefonanrufe verwendet. Umfasst verschiedenste Applikationen die für das Windows Betriebssystem geschrieben worden sind.

VMSTT
Abkürzung von:voice mail speech to text

Sprachnachrichten auf der Voice Mail Box werden automatisch verschriftet und als E-Mail mit angehängten Soundfile an die hinterlegte E-Mail Adresse verschickt.

VPN
Akronym von:Virtual Private Network

VPN bezeichnet eine Schnittstelle in einem Netzwerk, um zwei unterschiedliche Netze miteinander zu verbinden. Es entsteht damit der Eindruck, dass sich beide Netze im selben Netzwerk befinden würden. Durch eine zusätzliche optionale Verschlüsselung kann eine manipulationssichere Kommunikation zwischen den beiden Netzen aufgebaut werden. VPNs werden in der Regel mit Hilfe von VPN Clients auf einem Rechner oder einem VPN Gateway hergestellt.

WebRTC
Akronym von:Web Real Time Communication

WebRTC ist ein Standard, der vorrangig von Google und Mozilla entwickelt wird. Dabei kann der Browser auf das Mikrofon und die Kamera zugreifen. Dienste können so (Video-) Telefonie in ihre Webseite einbauen ohne zusätzliche Plugins wie z.B. Java oder Flash zu nutzen. Der Benutzer muss keine zusätzliche Software installieren.